Die Wahl des Dörfchens Carta hatte einen Plan, wir lassen allen Balast (Fahrräder, Roller, Plattform) auf dem Campingplatz zurück und steuern die berühmte Transfăgărășan an, genauer gesagt die Seilbahn Telecabina Bâlea Lac, Munții Făgăraș. Schon bei der Anfahrt zeigen sich vereinzelt Teddyohren.



An der Talstadion ist erst einmal Schlange stehen angesagt, wir unterhalten uns mit den Wartenden. Die Kabine nähert sich in Zeitlupe, mein banger Blick gilt dem Tragseil, wird es halten? Die Fallhöhe wäre auch für deutsche Zeitungen ein Artikel wert. Also besser kein Kopfkino, einmal hoch: 16€ ! Rumänien ist kein Schnäppchenland mehr.




Die Bergstation empfängt uns mit Nebel und Schnee. Wir schlendern durch die öde Landschaft, trinken Kaffee und warten auf die Abfahrt.





Wir rollen den Pass hinab und da zeigt er sich, der „wilde“ rumänische Bär! Ich halte an und beginne mit der Bärenabwehrstrategie (siehe Mittwoch Brasov/ Bärenwarnung ). Ein bisschen zu dynamisch, ich stoße mit den Händen gegen die Wagendecke. Dem Bären ist das wurscht, sein Interesse gilt vielleicht einer Wurst, die bieten wir nicht, so er zieht seiner Wege.
