Ausbau Luigi Energiezentrale

Meine Energiezentrale:


Alles was mit Strom zu tun hat, habe ich in diesem Schrank zusammengeführt
Sicherung + Fi 220V
Anzeige 220V (old school: Analoganzeige)
Steckdose 220
Sicherungen 12V
12V Steckdose
USB laden 2X
Fernbedienung Heizung


Samsung Tablet für die Anzeige Solardaten, Innen-und Außentemperatur, Kodi für IPTV
(Sollte eigentlich da ein Raspberry hin, aber das Software fummeln wurde mir Zuviel, Android anschließen und alle Daten sind da, das ist doch viel bequemer!))

Luigi, unser Wohnmobil

 

Vorgeschichte
Als wir im Juni 2015 mit unserem Ducato Womo Bj 2002 bei Lyon mit defekter Einspritzpumpe auf einem Rastplatz standen, war es für mich klar, wir trennen uns. Das Vertrauen war weg, wer möchte schon mit einem inkontinenten Auto Kilometer fressen, ich nicht!

4 Monate Blood, Sweat and Tears
Nach dem tränenreichen Abschied in den Ruhestand hatte ich gedacht, such dir ´ne Beschäftigung so zum Runterfahren, damit der Übergang vom Chef zum Couchpotato nicht zu heftig wird. Der Plan: ein bisschen an einem Transporter schrauben und mal kurz ein Wohnmobil daraus machen. Bisschen Internet und schon stand ein VW „Schnäppchen“ Crafter im Hof (eigene Geschichte). So  wurde es nichts mit lang ausschlafen und nach dem Frühstück Richtung Couch schielen. Morgens kurz nach Sieben aufstehen, um acht Uhr auf die „Baustelle“, egal welches Wetter, und ich sage Euch, es war oft kalt und nass. Es wurde dann mindestens 8 Stunden gesägt, gebohrt, geschraubt und oft geflucht. Nach einer Woche konnte ich  meinen ersten und einzigen Helfer Luigi (Ina) rekrutieren, endlich wieder delegieren!!
Die Tage, Wochen, Monate galoppierten vorbei und der Camper wurde ( später als geplant) fertig. Den geplanten Griechenland-Urlaub mussten wir streichen, so ist es halt im Business, Arbeit geht vor.

Der Plan:
Der Crafter, war wirklich ein Schnäppchen 14500€ für einen L2H2 Crafter Bj 2014 mit gerade mal 35000 km, Glück gehabt!
Was wir wollten:
Ein Wohnmobil für Zwei, das alltagstauglich ist und auf einen Supermarktparkplatz passt.
Es sollte sich auch mal ein größeres Teil transportieren lassen.
Solarpower, damit der Kühlschrank auch ohne Steckdose kühl bleibt.
möglichst Schubladen, Schränke sind nicht übersichtlich.
Kein Bad mit Toilette, wer duscht schon gerne in einer Streichholzschachtel. Muss ich nachts mal raus, kann ich auch die paar Meter ins nächste „Häuschen“ laufen. Dafür muss ich nicht am nächsten morgen mein Pipi über den Platz tragen. Naja, alles Ansichtssache!

Die Ausführung:
Den ersten Monat verbrachte ich mit der Planung und Materialbeschaffung. Mit dem Programm SketchUp habe ich das „3d Modell“ entworfen ( eine Woche üben). Die hochpreisigen Bauteile habe ich teilweise über Ebay oder Werksverkauf z.B.: Dometic erworben.

Isoliert wurde mit selbstklebendem Armaflex. Prima zu verarbeiten.
Das Ausbauholz habe ich mir bei der Firma Vöhringer im Werksverkauf besorgt. 27qm Feldahorn beschichtetes Pappelsperrholz für 25€ pro qm. Sperrholz Wandverkleidung für 3€/qm
Die 180W Solarzellen wurden mit Silkaflex aufs Dach geklebt.
Solarregler von Victronic mit Bluetooth Dongle
Kleines Android Tablet mit Victronic Connect (App Solaranlage), Wetterstation und Kodi als Medienzentrale.
Decken und Wandverkleidung mit beschichtetem Sperrholz 2,7 mm
Bei einem Schreiner wurden die Möbelteile zugeschnitten und mit Kanten versehen. Zeitaufwand ca. 10 Stunden. Die Kanten sind heißgeklebt, sieht sehr edel aus und halten sicher besser als die eingefrästen Profile. Kosten 450€. Diese Aktion hat mir sicher Tage Sägen erspart und die Kanten sind halt wirklich gerade.
Der Boden wurde mit 2 cm Styrodur und einer 12mm Siebdruckplatte aufgebaut.
Mit Schablonen wurden die Möbel an die Außenwand angepasst und mit Blindnietmuttern an den Holmen verankert.
90l Kompressorkühlschrank ( Vorteil zum Absorber: weniger Energiebedarf, bessere Kühlleistung und !!! keine Lüftungsöffnungen in der Außenwand nötig. Einziger kleiner Nachteil: Laufgeräusche.)
Markise Fiamma
Truma Heizung

Unterwegs:
Luigi hat sich in den vergangenen Monaten auf diversen Reisen wacker geschlagen, nix klappert, das mit den vielen Schubladen hat sich auch bewährt, wir müssen nicht so viel „kruschteln“ (süddeutscher Ausdruck für suchen). Das Beste: wir kommen an!

„Griechenland April 2017“ Tag 1 Iseo

Unterwegs mit Luigi
So jetzt ist erstmal Schluß mit Flugreisen! Wir sind jetzt mit unserem Wohnmobil unterwegs. Luigi ist gepackt und wir rollen dem Süden entgegen.
Der Norden Griechenlands ist noch ein Weißer Fleck auf unserer Landkarte, das wird sich ändern. Griechenland das ist …… Souvlaki, Tzatziki, Retzina und natürlich Meer mit viel Sonne. Aber, Griechenland ist viel mehr, es warten schneebedeckte Berge, die tiefste Schlucht der Welt, Bären und Wölfe auf uns.
Tag 1 Iseo

Das schöne an Reisetagen ist, es gibt nix zu schreiben. Rein ins Auto, Schlüssel drehen, Luigi schnurrt freudig, Fuß aufs Gas und los geht’s. Ah, ok es ist nicht ganz so. Unsere erste Etappe ist der Iseosee. An diesem See haben wir vor Jahren mit unseren Kindern zwei Nächte auf dem Campingplatz verbracht, was an Erinnerungen blieb, war ein Gewittersturzbach durch unser Zelt und die beste Pizza unseres Lebens. Dieses mal erwischen wir ein Traumwetter, das Städtchen zeigt sich von seiner besten Seite. Es ist noch nicht von der alljährlichen Besucherwelle überrollt und die Menschen sind entspannt. Die Restaurants sind leer und das Essen schmeckt nicht nach „Touristen Menü“ sondern richtig lecker, halt nicht ganz billig. Ein netter Abend, die müden Häupter in die Kissen gekuschelt, morgen geht’s nach Venedig.

„Griechenland 2017“ Tag 2 Venedig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 2  Venedig
Die 240 km nach Venedig sind schnell weggeschnurrt, wir haben jede Menge Zeit, unseren letzten Aufenthalt  aufzufrischen. Luigis Parkplatz liegt in der Nähe des Fährhafens und um die Ecke gibt es eine Anlegestelle eines  Vaporettos (Wasserbus), das uns  nach kurzer Wartezeit nach Venedig schippert. Der Hunger ist groß und wir finden schnell unser Puppa-Restaurant. Einmal Spaghetti rot, einmal schwarz (Sepia), Bier + Kaffee = 12€ pro Person.

Ein paar Stunden lässiges Insider schlendern, dann zurück zu Luigi. Für unser Ticket müssen wir am „ Schalter“ Schlange stehen. Na, ja Schalter ist übertrieben (deswegen mit „ ), ist eher ein Hinterzimmer im
Das lange Warten beginnt, wir reihen uns in die Schlange ein und …… nichts tut sich, kein Licht brennt, keine fleißigen Einweiser und schon gar keine Fähre in Sicht! Also, wir sollten spätestens 23 Uhr in die Schlange stehen, es ist jetzt 1 Uhr, die „offizielle Ablegezeit“, und nicht das kleinste Boot, geschweige denn super tolle Fähre in Sicht, wir schmollen und rutschen mit unseren müden Hinterteilen auf den Sitzen hin und her. Die Äuglein fallen zu ,2 Uhr……… Das Nebelhorn der Fähre reißt uns aus den Träumen, das Chaos beginnt. Die Fähre ist schnell zur Ader gelassen und  hat nun in ihrem riesigen Bauch Platz für unseren kleinen Luigi. Der ungeduldige Autoplatzanweiser dirigiert uns mit unverständlichen  Zeichen ins hinterste Eck, nach einem kleinen Kniefall gibt es den mitgebuchten Strom. An der Rezeption holen wir unsere Codekarte und machen uns auf die Suche nach unserer Kabine. Um 3.30 Uhr fallen wir in die Kojen, gute Nacht.

„Griechenland April 2017“ Tag 3 Schiffspassage Venedig- Igoumenitsa

Tag 3 Schiffspassage Venedig- Igoumenitsa
Irgendwann in der Morgendämmerung legt die Fähre ab, Griechenland wir kommen. Nach einer kurzen Augenpflege verlassen wir unsere Kabine und machen auf die Suche nach einem Frühstück durch die sich gleichenden, endlosen Gänge. Die Nase führt uns zu der Self Service Kantine, Restaurant wäre übertrieben. Unser bescheidenes Frühstück kostet trotz 30% Camper-Rabatt stolze 26€, puh. Na, ja dafür war ja die Passage mit Frühbucher-Rentner-ADAC-Rabatt ein Schnäppchen, irgendwo müssen die Grimaldis etwas verdienen, ist ja kein Wohlfahrtsverein.
Auf dem Rückweg überlege ich, ob ich Brotkrumen als Wegmarkierung ausstreue….. aber da war doch was!!?? Wir finden den Aufgang zum Sonnendeck, Liegestühle Fehlanzeige. So platzieren wir uns in die harten Korbstühle und schauen den Hundebesitzern zu, wie sie ihre Tiere zum pinkeln führen. „Pinkeln an Deck“, das wäre vielleicht ein neuer Werbeslogan für die Fähren. Uns persönlich stinkt’s.

Wir legen in Ancona an und schauen aus der Vogelperspektive zu, wie Lkws und Wohnmobile in Matchboxgröße die Fähre verlassen und Busse mit vielen pubertierenden Italiener-Kindlein einfahren. Das bringt Leben in die Überfahrt. Erst nach Stunden legen wir ab, was machen die Griechen so lange?
Laut Runtastic gleiten wir mit ca. 48 km/h durch das ruhige Meer, Seekrankheit? Keine Spur.

Wir genießen die Sonne und den gleichmäßigen Italienisch-Kinderstimmen-Teppich. Den Weg zur Kabine finden wir inzwischen im Schlaf….. ha, ha , das war gelogen, die Orientierungslosigkeit bleibt uns bis zum Verlassen des Schiffes erhalten. Das Abendessen in unserem „Restaurant“ ist ganz gut, der Preis ist auch ok. Wir liegen in unseren Kojen und hören dem Bum-Bum-Bum der Griechenfähre-Disco zu. Gegen 23 Uhr wird der Stecker gezogen, Schluß mit Bu… Auch die Kinderstimmchen verstummen in den Gängen, es ist Ruhe auf dem Schiff.

Tag 4 Igoumenitsa- Ioannina

Tag 4 Igoumenitsa- Ioannina
Die Lautsprecher krächzen, es ist Unruhe in den Gängen, wir nähern uns Igoumenitsa, raus aus den Kojen. Zum Frühstück nur ein Kaffee plus Muffin, man lernt ja dazu. Wir suchen und finden Luigi, nabeln ihn ab und rollen aus dem Schiffsbauch hinaus. Kalimera Griechenland. Einen Kaffee noch in Igoumenitsa, dann geht die Fahrt über die alte Thessaloniki-Hauptverkehrsader nach Ioannina.

Die Berge fangen sich ein paar Wolken ein

Der vergreisten Hauptstraße wurde schon lange ein Bypass verpasst, die E55/E90. Die Eiligen nehmen die Autobahn, verpassen die Schönheit, die absolute Ruhe der alten Straße. Sie windet sich gemächlich Richtung Ioannina. Selbst Schuld, wir genießen diese Strecke. Schon nach wenigen Stunden erreichen wir den Pamvotida-See, hier darf Luigi grasen Ähh ?? ich meine natürlich parken. Luigi fährt noch immer mit Diesel, aber das war vielleicht auch mal Gras!. Beim Campingplatz stellt der örtliche Ruderclub seine Boote unter. Ein Boot gleitet, den Regenschauer ignorierend, an uns vorbei, ein Gríechenachter auf Olympiamission? Aus dem angeblich mit Phytoplakton (Blaualgen) vergifteten See zieht ein Angler massenhaft riesige Karpfen an Land, kein Anglerlatein, seine Frau sitzt daneben, sie angelt auch, fängt aber nix. Der Tag ist noch jung, also auf die Räder und zur Abwechslung mal in die Tiefen Griechenlands. Nur ein paar Kilometer entfernt gibt es die , sie wurde erst in den 50ern des letzten Jahrhunderts (wie das klingt, so alt bin ich) erschlossen. Eine sehr nette Griechin bringt uns heil durch die 1100m lange Höhle. Bisher dachte ich, das mit den Tropfsteinhöhlen ist Franzosensache, aber diese hier macht auch was her. Der Tag wird bei Stefanos mit mittelprächtigem Essen abgeschlossen. Der Angler sitzt immer noch, ich fürchte um den Karpfenbestand des Sees.

Tag 5 Zagori, Vikos, Meteora

Tag 5  Zagori, Vikos, Meteora
Heute ganz schlechtes Wetter, wir werden die Zagori Dörfer und die tiefste Schlucht der Welt, die Viskos-Schlucht, besuchen.

Die Vikos Schlucht gehört wohl mit zu den beeindruckendsten Landschaften in Griechenland. Die unberührte Natur, die man hier noch erleben kann, und der noch geringe Ansturm von Touristen machen die Schlucht zu einem ganz besonderem Erlebnis. Schwindelfrei sollte man allerdings sein, denn Geländer oder Absperrungen gibt es nicht. Sollte man also mit Kindern unterwegs sein, gilt es, besonders vorsichtig zu sein. Sehenswert sind auch das Dorf Monodendri am Eingang der Schlucht und das Kloster Agios-Paraskevi, das  wir nach kurzem Fußmarsch von Monodendri aus erreichen.

Die Belohnung, ein atemberaubender Blick in die Schlucht.  Wir fahren weiter zum Oxyd Aussichtspunkt nordwestlich des Dorfes durch einen „steinernen Wald“, durch die Eruption aufgeworfene Steinplatten bilden ein natürliches Labyrinth. Am Aussichtspunkt fallen die Felsen senkrecht 800m in die Tiefe.


Von den OOH’ und AAH’s ganz heiser, bringt uns Luigi nach Kalambaka, besser bekannt als Meteora nicht Meteora Bühlertal, Ralf! Ums ein bisschen schneller zu machen, nehmen wir die Autobahn, kostet ein bisschen. An der Mautstelle muss der Kassier doch tatsächlich die Luigi Höhe nachmessen. Super, nur 2,70m kostet 2,60€.
Als wir Kalambaka erreichen, müssen unsere heiseren Kehlen noch einmal  OOH und AAH krächzen, es ist……. Ja hmmm der Hammer, unglaublich, muss man einmal im Leben sehen.
Zu Füßen der Felsen liegt unser Campingplatz Vrachos Kastraki. Der Besitzer Aris ist verwandt mit unserem Stammgriechen-Chef Atanas. Für unsere hungrigen Mägen gibt es Souflaki und Griechischen Salat. Morgen werden wir mit den Rädern die Klöster besuchen.

„Griechenland April 2017“ Tag 6+ 7 Meteora-Klöster

Tag 6 Meteora-Klöster

Augen auf, die Sonne scheint, 12 Grad also noch ein wenig Gänsehaut. Frühstück im Sonnenschein, ein Traumpanorama, was will man mehr? Frau schon, die Räder müssen bewegt werden! Also rauf auf den Sattel und die westlichen Klöster besuchen. Das wären:
Agios Nikólaos Anapavsás, Rousánou (Arsánou), Varlaám und Metamórphosis. Wenn uns das nicht dem Himmel näher bringt. Das tut es tatsächlich, die Straße steigt beharrlich bergan.

Meine Lunge pfeift, die Muskeln werden warm, die Gänsehaut ist Geschichte. Ich falle beim ersten Kloster, es ist das Agios Nikólaos Anapavsás, vom Rad.

Das Schinden ist noch nicht vorbei, viele Treppen bringen uns dem Kloster und dem Himmel näher. Der Aufstieg hat sich gelohnt, Frauen dürfen nur mit Röcken in die Klöster! Die schlauen Griechen sind darauf vorbereitet, daß die moderne Frau keinen langen Rock im Gepäck hat, darum haben sie eine Auswahl bereit gelegt. Ina sieht schick auss oder??

Jedes Kloster wird ihr ein anderes Modell bieten. Die Wände und Decken der kleinen Klosterkapellen mit Malereien überzogen, teilweise mit grausamen Hinrichtungsszenen. Wenn mal nicht gemetzelt wurde, hatten die Menschen selbst bei der „Erleuchtung“ nichts zu lachen. Der Mensch war schon immer tödlich, nur ist er heute dank moderner Technik effektiver. In der Kirche ist Fotografieren verboten, schade. Ups, da hatte ich wohl eine nervösen Finger.

Der Ausblick von der Terrasse ist grandios, vor uns das Tal, hinter uns türmen sich die gewaltigen Felsen ins Blaue. Ja, die nächsten Klöster liegen noch höher, da ist noch Beinarbeit gefordert.

 

 

Varlaám

Varlaám

 

Rousánou


Rousánou ist ein Nonnenkloster, die wenigen Nonnen, die hier noch leben, erhalten durch die Eintrittsgelder und den Verkauf von Souveniren die Klostergemeinschaft. Der Fels auf dem es erbaut wurde, liegt direkt an der Straße, ein kurzer Fußweg, wieder Treppen, neuer Rock, schon können wir das etwas kleiner geratene Kloster und die Aussicht genießen

. 

 

Es geht immer noch bergauf zum nächsten Kloster Varlaám.

Fußweg, Treppen, Rock, Aussicht. Gerüste kleben am Felsen, Arbeiter bremsen den Verfall. Die Gebäude sind werden perfekt hergerichtet.
Noch höher!
Metamórphosis ist das größte und wohl reichste der Meteora Klöster, sorgfältig renoviert thront es auf dem Fels. Zur Abwechslung geht es erst bergab, dann auf in den Fels gehauenen Treppen hinauf zum Eingang. Auch hier die üblichen 3€ Eintritt, Rock usw . Hier ist schon mehr los, Herden von Schulkindern werden die Felsen hochgetrieben, kurz vor Ostern wird ihnen der Glaube noch einmal nähergebracht. Die Smartphonegötzen haben hier keine Macht!


So, genug der Heiligkeit, flott geht es die Straße hinab, dem Campingplatz entgegen. Füße hoch, ein kleines Bier, entspannt die Felsen bewundern. Am Abend ist die nächste Taverne nicht weit, „Stefanos“ bietet uns Speis und Trank.

 

Tag 7 Meteora-Das Kloster Agía Triáda


Auch heute lacht die Sonne. Wir werden heute das Kloster Agía Triáda besuchen. Dieses Kloster wurde weltweit bekannt, da ein Teil des James-Bond-Filmes In tödlicher Mission darin gedreht wurde.
Mal was Neues, wir werden erst die Fahrräder trainieren, dann die Beine. Die Räder bringen uns an den Fuß des Kloster-Felsens. Die Bikes sind schnell geparkt und der 2 km Spaziergang führt uns durch eine blühende Hügellandschaft.

Nach einer knappen Stunde erreichen wir den Treppenaufgang zum Kloster. Alles prima gelaufen bis jetzt.

Das Übliche…… das Übliche geht nicht, wir haben den Geldbeutel vergessen!!! SCH……….!!!! Es zeigt sich da die Großzügigkeit der Griechen, wir dürfen für Umme rein, der Marsch war nicht umsonst! Ina bekommt ihren Rock und wir die Aussicht

 

Ein Erlebnis reicher traben wir zu unseren Bikes und geben uns den Nachmittag frei.

Tolle Autos haben die Hellenen.


Der Abend wie üblich, gekocht wird morgen, konnten ja nicht einkaufen, also Taverne. In Kalambaka finden wir eine Taverne mit dem treffenden Namen Meteora, nicht ganz so gut wie Meteora Bühlertal.
Tag 8 Camping Vrachos Kastraki
Ruhetag, nur mal rüber nach Kalambaka, einkaufen. In einer Ouzeria gibt es einen Kaffee für Ina und Ouzo mit Mese für mich, lecker. Dank der Einkäufe gibt es keine Ausreden, wir kochen heute selbst. Morgen fahren wir auf den Pilion!

 

 

 

 

Tag 8 Camping Vrachos Kastraki+Tag 9 (11.April) Fahrt Meteora- Pilion

Tag 8 Camping Vrachos Kastraki
Ruhetag, nur mal rüber nach Kalambaka, einkaufen. In einer Ouzeria gibt es einen Kaffee für Ina und Ouzo mit Mese für mich, lecker. Dank der Einkäufe gibt es keine Ausreden, wir kochen heute selbst. Morgen fahren wir auf den Pilion

Tag 9 (11.April) Fahrt Meteora- Pilion

Das Navi sagt wo’s lang geht. Ein Stück Autobahn gönnen wir uns. An der Mautstelle zahlen wir für Luigi LKW Maut 9,80€, auf der Fahrt nach Kalambaka wurde nach dem Vermessen das Auto noch als PKW eingestuft . Wir rollen durch die sonnige Landschaft und bald ist Volos erreicht. Eine quirlige Stadt, wir finden keinen Parkplatz und lassen sie unbesehen hinter uns. In Kala Nera machen wir Kaffeepause, vor dem Ort liegen zwei Campingplätze, die will ich nicht! Wir fahren über schmale Bergstraßen auf die Nordseite des Pilion. Da habe ich mit sicherer Hand und sauberer Recherche einen super Campingplatz ausgemacht. Die Straße windet sich hinunter nach Agios Joannis. Schön hier. Am Ortsausgang arbeiten die Griechen an der Verschönerung „unseres“ Campingplatzes. Einer der Arbeiter, wohl das Willkommenskommitee, kommt mit wild fuchtelten Armen auf uns zu, welche Freude! Leider kam die Freude zu früh, der Platz öffnet erst im Mai. Wir geben uns gelassen, es ist ja nur ein Katzensprung über schmale Straßen zurück zu den einzig geöffneten Campingplätzen in Kato Gazea.

Wir nehmen Camping Hellas, er liegt nur 1 Km vom Ort entfernt. Asche auf mein Haupt, der „Verschmähte“ ist eine wunderbar gelegene Anlage in einem Olivenhain mit altem Baumbestand. Wir gesellen uns abends zum „Rentnerclub“ und bestellen das einzige Menü Stifado. Positiv gesehen: Die Nordseite ist abgehakt und wir stehen hier genau richtig, links nach 1000m erreicht man Kala Nera, viele Tavernen mit Dorf und rechts liegt nach nur 500 m Kato Gazea. Man sieht, mit einer sauberen Recherche steht und fällt jeder Urlaub.